2. Nachtrag

Ende November zweites Projekt: Verlegen einer Seewasserversorgung. Aus einem ¾“-Schlauch hinter der Toilette [engl.: head im Yachtie-Jargon] soll Seewasser (das ohnehin für die Toilette angesaugt wird) entnommen und über zwei dünnere Schläuche zu einer Fußpumpe am WC-Waschtisch und einer zweiten, kräftigeren Pumpe an der Spüle in der Küche geleitet werden. Insgesamt sind wieder etwa sechs Meter Schlauch zu verlegen, hinter und unter dem Gasherd, hinter dem Kühlschrank, unter dem Salonboden, unter dem WC-Waschtisch und im darunter fest eingebauten Schrank. Dessen Öffnung ist nach Ausbau der Türen gerade schulterbreit genug, dass man sich hineinzwängen und Schläuche einbauen kann (Schläuche durchtrennen, sie (in heißem Wasser erwärmen und) auf Verbindungsmuffen schieben, Schlauchschellen fixieren: Arbeiten, für die zumindest ich ZWEI Hände brauche. Also müssen zwei Arme und zwei Schultern durch die brustenge Schranktür).
Kurz: Wie es im Boot aussah, spottet jeder Beschreibung: dort im Salon mussten alle ausgebauten Teile gestaut werden, dort war der Boden herausgenommen, wurde zusätzlich gegessen und sich aufgehalten (beheizt!).
Am Ende doch einigermaßen zufrieden nach Hause gefahren: Feierabend bis Weihnachten und bis im neuen Jahr die Temperaturen hoch genug für Außenarbeiten sind.